Babylon A.D.

Babylon A.D.

Babylon A.D.

 

BABYLON A.D.


Mit

Vin Diesel, Michelle Yeoh, Mélanie Thierry,

Gérard Depardieu und Charlotte Rampling

Regie

Mathieu Kassovitz

Drehbuch

Mathieu Kassovitz & Eric Besnard

Im Verleih von:

CONCORDE FILMVERLEIH

Rosenheimer Straße 143 b

81671 München

www.concorde-film.de

USA, Frankreich 2008 / Farbe / 101 Minuten/ 1:2,35 / Dolby SRD

BESETZUNG

Toorop Vin Diesel

Aurora Mélanie Thierry

Schwester Rebecca Michelle Yeoh

Darquandier Lambert Wilson

Finn Mark Strong

Killa Jérôme Le Banner

Hohepriesterin Charlotte Rampling

Gorsky Gérard Depardieu

Dr. Newton Joel Kirby

Jamal Souleymane Dicko

Junger Hacker David Belle

Karl Radek Bruna

u.a.

KURZINHALT

Ein namenloses Land irgendwo in Osteuropa. Chaos, Armut, Schmutz und Gewalt, wohin man blickt. Hier lebt Toorop (Vin Diesel), ein wortkarger Abenteurer und Söldner, der für Geld jeden Auftrag erledigt. Toorop stellt keine Fragen und kennt keine Moral – solange das Honorar stimmt. Dieser Kodex hat ihm zahlreiche Feinde eingebracht; deren Hass wiederum lässt seine Überlebenschancen täglich weiter schmelzen. So klingt das Angebot von Mafia-Boss Gorsky (Gérard Depardieu) denn auch zu verlockend, um es auszuschlagen: Toorop soll ein junges Mädchen nach New York schmuggeln. Als Gegenleistung will Gorsky ihm einen Neuanfang in Amerika ermöglichen. Aurora (Mélanie Thierry), die junge Frau, die Toorop unversehrt auf dem anderen Kontinent abliefern soll, ist – obwohl anders vereinbart – nicht allein. Sie wird begleitet von einer resoluten Nonne (Michelle Yeoh), die sich als Ein-Frau-Leibwache ihres Schützlings versteht. Und tatsächlich: Schon nach kurzer Zeit eskaliert die Reise zu einem alptraumhaften Trip in die Gefahr.

DER INHALT IN EINEM SATZ

In nicht allzu ferner Zukunft erhält Toorop, ein desillusionierter Söldner, von der osteuropäischen Mafia den Spezialauftrag, eine geheimnisvolle junge Frau namens Aurora aus den Weiten Russlands sicher nach New York zu geleiten und sie dort einer mächtigen religiösen Organisation zu überstellen – doch was nach einem einfachen Job klingt, entpuppt sich als lebensgefährlicher Höllenritt.

INHALT

Einfach nur ein paar Lebensmittel besorgen und dabei um sein Leben fürchten müssen – für Toorop ist das eine ganz normale Erfahrung. Denn auf den schmutzigen, düsteren Straßen der osteuropäischen Metropole, in der der Söldner zu Hause ist, sind Gewalt und Blutvergießen an der Tagesordnung. Doch der muskelbepackte, schweigsame Hüne hat in all den Kriegen und Konflikten, die die Welt des frühen 21. Jahrhunderts an den Rand des Chaos gebracht haben, bereits zu viele gut bezahlte Kämpfe ausgetragen und tödliche Situationen überstanden, um sich von dem tobenden Mob und dem explosiven Elend, das ihn umgibt, bange machen zu lassen. Einer unverwundbaren Kampfmaschine gleich, besorgt sich Toorop ein Kaninchen fürs Abendessen und stellt sich dann, selbst ist der Mann, in seiner zum Hochsicherheitstrakt ausgebauten Wohnung an den Herd. Zum Essen kommt er allerdings nicht. Das verhindert der Mafia-Boss Gorsky, der mit Toorop reden will und gleich ein vollzähliges Überfallkommando schickt, um sicherzustellen, dass Toorop keine Ausrede findet, um seiner Einladung nicht zu folgen. Gorskys Anliegen klingt nach einer Tätigkeit, die jemand wie Toorop normalerweise mit links erledigen kann: Er soll eine junge Frau namens Aurora über sämtliche Grenzen schmuggeln und bis nach New York begleiten, vor allem aber soll er dafür sorgen, dass ihr auf dem weiten Weg nicht ein Haar gekrümmt wird. Aurora, wird ihm versichert, sei eine überaus kostbare Fracht. In Amerika erwartet die Präsidentin einer einflussreichen religiösen Organisation sie bereits ungeduldig.

Wie üblich, ist es auch diesmal nicht Toorops Art, den Auftrag zu hinterfragen oder moralische Bedenken anzumelden. Für ihn muss nur die Höhe des Honorars stimmen, dann ist er bereit, jeden Job zu erledigen. Was Gorsky ihm anbietet, ist freilich mehr wert als jede noch so reich sprudelnde Einnahmequelle. Ein neues Leben in Amerika verspricht er ihm, eine Existenz, mit der er seine rohe, gesetzlose Vergangenheit endgültig hinter sich lassen kann. Reiseleiter und Bodyguard in einem für eine harmlose junge Frau? Nichts leichter als das, sagt sich Toorop und schlägt in den Handel mit Gorsky ein. Doch die erste Überraschung lässt nicht lange auf sich warten. Als er Aurora, wie vereinbart, aus einem einsam gelegenen Kloster abholt, lernt er nicht nur eine ängstlich wirkende junge Frau kennen, die offenbar ihre ersten Schritte hinaus in die Welt wagt. Sie wird, entgegen Gorskys Ankündigung, von der selbstbewussten Nonne Rebecca begleitet, die Toorop unmissverständlich zu verstehen gibt, dass sie, komme was wolle, keinen Schritt von der Seite ihres Schützlings weichen wird, den sie von Kindesbeinen auf kennt. Außerdem habe er sich ganz auf seinen Job zu konzentrieren und die beiden Frauen, vor allem aber Aurora, weder mit Fragen noch Kommentaren zu belästigen. Da Toorop ohnedies kein privates Interesse an seinen Schutzbefohlenen hat, fällt es ihm nicht schwer, diese Anweisungen zu akzeptieren. Zunächst. Denn als das Trio in einer vor Menschen wimmelnden Stadt einen Zug besteigen will, warnt Aurora ihre Begleiter in letzter Sekunde vor einer gewaltigen Bombenexplosion. Kann die junge Frau die Zukunft vorhersehen? Warum wird das Trio von undurchsichtigen Gestalten beschattet und verfolgt, die nichts unversucht lassen, um Aurora in ihre Gewalt zu bringen? Ist sie doch keine Waise, sondern wird in Wahrheit von ihrem Vater gesucht? Wer hatte ein Interesse daran, das Kloster kurz nach Auroras Abreise zu zerstören? Und welcher Part fällt Rebecca in diesem undurchsichtigen Spiel zu? Per U-Boot und Schneemobil, zu Wasser, zu Lande und in der Luft kommen Toorop, Aurora und Rebecca ihrem Ziel näher. Doch die tödliche Gefahr, in der sie unablässig auf diesem Trip schweben, ist bedeutungslos gegen das, was die drei Fremden, die inzwischen zur verschworenen Gemeinschaft zusammengewachsen sind, in New York erwartet: Aurora wird zum Streitobjekt rücksichtsloser, zu allem entschlossener Kontrahenten, und dass Toorop, der sich emotional bislang stets aus allem raushielt, erstmals wirklich Partei für eine Seite ergreift, wird ihm zum tödlichen Verhängnis. Doch Sterben ist nicht immer das Ende. Es kann auch ein Anfang sein...

PRESSENOTIZ

BABYLON A.D. ist die sechste Regiearbeit des Schauspielers und Regisseurs Mathieu Kassovitz, eine in düster-monumentalen Bildern erzählte phantastische Geschichte von Geburt, Tod und Wiederauferstehung in der Welt der nahen Zukunft. Die Vorlage stammt von Maurice G. Dantec, einem angesehenen französischen Autor, der – in der Tradition von Science-Fiction und Cyber-Thriller schreibend – seine provokanten, gesellschaftskritischen Romane als literarische Abrechnung mit aktuellen Ereignissen und Entwicklungen versteht. BABYLON A.D. entstand unter dem Einfluss des Balkan-Kriegs und mehrerer Reisen, die Dantec Mitte der 90er Jahre durch das ehemalige Jugoslawien unternahm. Auch Toorop, Dantecs Söldner-Held, reist mit explosiver menschlicher Fracht durch eine zerfallende globale Gesellschaft, in der zwischen Liebe und Hass, zwischen Feinden und Freunden, zwischen Leben und Tod sämtliche Gewissheiten verloren gegangen sind. Entstanden ist unter Kassovitz' zupackender Regie ein mit rabenschwarzem Humor und sensationellen Actionsequenzen gespicktes Endzeit-Spektakel, das dennoch auf einer optimistischen Note endet. Mal beklemmend plausibel, mal haarsträubend phantastisch, begeistert BABYLON A.D. durch visionäres Produktionsdesign und atemberaubende Spezialeffekte, die nie zum Selbstzweck verkommen. Darüber hinaus ist dieser spannende, immer wieder überraschende Zukunfts-Thriller ein ausgesprochener Schauspielerfilm, in dem Hollywoods starker Mann Vin Diesel von den Leinwand-Legenden Michelle Yeoh, Charlotte Rampling und Gérard Depardieu sowie dem aufregenden französischen Jungstar Mélanie Thierry hochkarätig unterstützt wird.

INTERVIEW MATHIEU KASSOVITZ

Wann haben Sie den Roman „Babylon Babies“ von Maurice Dantec entdeckt?

Das war 2002. Zukunftsromane fand ich immer schon interessanter als reine Science-Fiction. „Babylon Babies“ gilt als bedeutender Zukunftsroman, deshalb habe ich ihn gelesen. Dafür brauchte ich gerade mal zwei, drei Nächte. Ich war sofort überzeugt, dass es der Stoff für einen tollen Film ist, der ... mindestens sechs Stunden dauert. Und 500 Millionen Euro kostet.

Sie haben sich eines Romans angenommen, der als unverfilmbar galt. Warum?

Sein Ruf, unverfilmbar zu sein, machte die Sache für mich erst recht spannend. Wer ein Buch liest, liest es immer anders als der nächste Leser. Man liest dieselben Wörter, doch jedes Hirn funktioniert auf seine individuelle Art. Im Kino hingegen sehen wir alle dasselbe. Meine Arbeit bestand also darin, meine Vision des Buches zu erschaffen. Es war eine echte Herausforderung, 600 Seiten auf 90 Minuten Film zu verdichten. Deshalb sind auf Anhieb bestimmte Dinge im Papierkorb gelandet. Das erklärt auch, warum wir den Titel in „Babylon A.D.“ abgeändert haben. Beim Schreiben des Drehbuchs entwickelte sich das Ganze immer mehr zu einem „Film inspiriert von ...“ als zu einer waschechten Adaption des Romans. Wir haben ganze Szenen dazu erfunden, viele kleine Details. Andererseits haben wir die Reise und die Grundzüge von Maries Geschichte beibehalten, dieser jungen Frau, die Toorop beschützen muss, und die sehr mysteriös bleibt. Auch wenn wir die Figur an sich verändert haben: Ich habe aus ihr ein Mädchen gemacht, das von einem Computer geschaffen wurde, und die das gesamte Wissen der Menschheit besitzt, aber schizophren ist, weil sie nicht weiß, woher dieses Wissen stammt, dass ihr Gehirn auffrisst. Wir haben ihren Namen in Aurora abgeändert. Marie, das war einfach zu offensichtlich. Ich habe auch Toorops Hintergrund verändert. In Dantecs Roman engagiert er sich mit 17 Jahren für einen Einsatz im Kosovo. Ich habe aus ihm eine Art Kindersoldaten gemacht, ein Opfer all der Kriege der vergangenen 30 Jahre. Im Buch kommen viele Dinge vor, die man im Kino einfach nicht erklären kann. Etwa, dass das Trio in Montreal eintrifft und dann sechs Monate lang dort festsitzt. Was ich als unlogisch empfinde. Logischer ist für mich, dass Toorop sofort nach der Ankunft am Ziel, im Film handelt es sich um New York, das Mädchen ausliefert. Wir haben also sechs Monate auf drei Minuten verkürzt.

Was bedeutet „Babylon A.D.“?

Der Titel steht für das babylonische Zeitalter und jene Stadt, die als Hort der Sünde und Dekadenz galt. Außerdem konnte ich mit den Initialen das schöne Logo B.A.D. gestalten (lacht). Der Originaltitel hätte bei den Amerikanern eine doppelte Bedeutung gehabt, denn Babies steht sowohl für Babys als auch für hübsche junge Mädchen. Außerdem störte mich das Wort „Babies“ im Titel: Es verrät zuviel über das, was Aurora mit sich trägt.

Wie hat Dantec auf die zahlreichen Änderungen reagiert?

Was das angeht, war er sehr offen. Er sagte zu mir: „Nimm mein Buch und mach daraus, was du willst. Dass ich bereit war, die Filmrechte an dich zu verkaufen, heißt doch, dass ich deine Vision und deine Filme mag. Mein Vertrauen in dich ist grenzenlos.“ Er wusste, dass ich die Philosophie des Buches respektieren würde, das Thema sowie die Handlung in ihren groben Zügen. Er fand die Änderungen, die Eric Besnard, mein Co-Autor, und ich vorgenommen haben, eher ganz interessant. Jetzt warte ich gespannt, dass er den fertigen Film sieht, damit er mir dasselbe noch mal sagt.

Ihre ersten drei Regiearbeiten beruhten auf Originaldrehbüchern. Zwei Ihrer letzten drei Filme sind Adaptionen. Macht das für Sie einen Unterschied?

Diese Frage habe ich mir noch nie gestellt. Mein erster Film „Lola liebt's schwarzweiß“ war unmittelbar von meinem damaligen Alltag inspiriert. Und ein wenig auch von Spike Lees „She's Gotta Have It“. „Hass“, mein zweiter Film, ist von Martin Scorsese inspiriert. Alles, was ich bisher gemacht habe, wurde von Dingen inspiriert, die ich selbst erlebt, gesehen oder gelesen habe. Was mich an einem Film interessiert, ist das Endprodukt, nicht das Drehbuch. Wenn ich Stephen King lese, möchte ich sofort sein gesamtes Oeuvre verfilmen! Jean-Christophe Grangé, der Autor von „Die purpurnen Flüsse“, besitzt das Talent, Geschichten fürs Kino zu erfinden, die mir niemals einfallen würden. Ich habe überhaupt kein Problem damit, mich von Romanen inspirieren zu lassen. In dem Moment, wo ich ein Buch adaptiere, eigne ich mir seine Geschichte an. Wenn ich etwas lese, und es gelingt mir, über die ersten zehn Seiten hinauszukommen, dann handelt es sich in der Regel um ein Buch, dass ich gern fürs Kino adaptieren würde (lacht).

Zwischen der Lektüre des Romans und dem Beginn der Dreharbeiten vergingen fünf Jahre. War die Finanzierung so schwierig?

Ja, sie stellte sich als sehr schwierig heraus, weil die Amerikaner in Geschäftsdingen extrem kompliziert sind. Zu Beginn des Projekts gab es nur Christophe Rossignon, der meine drei ersten Filme produziert hat. Das erste Drehbuch von Eric Besnard und mir war auf etwa 90 Millionen Dollar budgetiert. Christophe meinte daraufhin: „Mathieu, die Sache nehme ich nicht in Angriff, denn ich glaube nicht daran.“ Also haben wir uns getrennt, und dann habe ich erstmal in den USA „Gothika“ inszeniert. Allmählich wurde mir klar, dass ich einen Hollywoodstar brauchte, um einen Film wie „Babylon A.D.“ machen zu können. Und dass ich ihn dergestalt inszenieren musste, dass er in den USA Erfolg an den Kinokassen haben könnte. Joel Silver, der Produzent der „Matrix“-Filme, hatte mir die Regie von „Gothika“ angeboten, mit Halle Berry, die gerade einen Oscar gewonnen hatte, Penélope Cruz und Robert Downey Jr. Der Film war ein Erfolg, und das hat es mir wiederum ermöglicht, die Produktion von „Babylon A.D.“ auf die Beine zu stellen, ohne mit meinem Drehbuch nach Hollywood pilgern und es an ein Studio verkaufen zu müssen. Was ich dringend brauchte, war ein europäischer Co-Produzent, damit sich die Amerikaner damit begnügten, die Verleihrechte zu erwerben. Unser Ziel war, das Budget auf 60 Millionen Dollar zu reduzieren: 30 aus Europa und 30 aus den USA.

Hatte Hollywood Angst vor dem Sujet des Films?

Nein, denn es versteckt sich prima hinter einer großartigen Optik, grandiosen Actionsequenzen und einer ausgeklügelten Geschichte. Das Thema Religion wurde zwar sehr schnell von den Amerikanern angesprochen, aber es lag uns ja auch wirklich daran, gemeinsam eine Reihe von Fragen zu klären. „Blade Runner“ ist einer der Filme, auf denen meiner aufbaut. Weniger was die Form angeht als den Kern. Wenn man sich „Blade Runner“ anschaut, sieht man zunächst einen Science-Fiction- bzw. Actionfilm. Aber eigentlich handelt er von Gott, unserer Existenz auf diesem Planeten, von der Schöpfung ... Spielberg hat etwas Ähnliches mit „E.T. – Der Außerirdische“ gemacht, der im Grunde ein Film über den Rassismus ist. Ich sagte mir: „Ich will einen Genrefilm drehen, einen Actionfilm, einen Jungsfilm, der echt Hardcore ist ... aber trotzdem die Gesellschaft wiederspiegelt, in der wir leben.“ Dennoch sollte der religiöse Aspekt nicht zu sehr im Vordergrund stehen, deshalb spielt die Action eine deutlich größere Rolle. Aus den religiösen Fanatikern haben wir eine Sekte gemacht. Jetzt steht es jedem Kritiker und jedem Zuschauer frei, in der Geschichte etwas für sich zu entdecken.

 

Wie sind Sie bei der Besetzung von Toorop vorgegangen?

Ich wusste sofort, dass ich Vin Diesel für diese Rolle haben wollte. Auch wenn er nicht die erste Wahl der Studios war. Ich musste wirklich um ihn kämpfen. Ich kannte ihn aus verschiedenen Filmen und war der Meinung, dass er ein guter Schauspieler ist. Man darf nicht vergessen, dass er immerhin mit Steven Spielbergs „Der Soldat James Ryan“ bekannt wurde. Dann sah ich ihn in „Boiler Room“, in dem er einen Börsenmakler spielt. Außerdem ist Vin Diesel der letzte starke Mann des US-Kinos, es gibt sonst keine echten Helden mehr, jedenfalls keine unter 60 Jahren. Mir gefällt seine bäuerliche Seite, und mir gefällt diese Vorstellung, dass sich so ein Typ am Ende der Geschichte als Vater von zwei Kindern des 22. Jahrhunderts wieder findet.

Wie sind Sie auf Mélanie Thierry gekommen?

Ich kannte Mélanie von ihrer Arbeit als Model. Getroffen habe ich sie zum ersten Mal, als sie in dem Theaterstück „Le vieux juif blonde“ spielte. Darin verkörperte sie 90 Minuten lang zwei verschiedene Figuren. Sie überstrahlte alles. Und ich wusste: „Das ist meine Aurora!“ Ich brauchte ein Mädchen, das die Reinheit verkörpert. Mélanie könnte tatsächlich von einem Computer entworfen worden sein: Sie hat ein perfektes Gesicht, der Blick aus ihren Augen ist wunderbar. Sie wirkt beinahe wie ein Wesen aus einer anderen Welt. Darüber hinaus ist sie eine sehr gute Schauspielerin. Ich machte zunächst bei mir zu Hause Probeaufnahmen mit einer kleinen Videokamera. Ich musste heulen, so bewegend spielte sie, und das hat mich darin bestätigt, meine Aurora gefunden zu haben. Mir war viel daran gelegen, ein französisches Element im Film zu haben. Zunächst waren die Amerikaner dagegen. Als sie begriffen, dass Aurora unbedingt von einer Unbekannten gespielt werden musste, gaben sie ihren Widerstand gegen Mélanie auf. Womit sie allerdings ein Problem hatten, war ihr französischer Akzent. Mélanie hat viel an ihrer Aussprache arbeiten müssen, denn ich bat sie, in einem einzigen Satz ganze viele Akzente zu vermischen, damit man ihre Herkunft nicht sofort heraushört, und das hat wiederum das Universelle ihrer Figur betont.

Für die Rolle ihrer Beschützerin haben Sie Michelle Yeoh engagiert.

Neben der weißen Unschuld, die Mélanie verkörpert, brauchte ich unbedingt eine asiatische Schönheit. Und Michelle ist nun mal die schönste Frau der Welt (lacht). Als Schauspielerin hat sie außerdem Filmgeschichte geschrieben. Am Anfang hatte ich die Nonne so skizziert, wie man sich Nonnen vorstellt, klein und dick und streng. Aber eigentlich wollte ich doch einen Actionfilm drehen, mit einer kämpferischen Nonne. Bei den jungen Schauspielerinnen kommen nur wenige für so eine Rolle in Frage, bei den erwachsenen Frauen eine einzige. Michelle hat unter anderem mit Jackie Chan gearbeitet, und für mich war es eine große Ehre und Freude, sie am Set zu haben. Ihre Präsenz hat es mir ermöglicht, aus dem Trio eine noch kämpferische kleine Truppe zu machen und Mélanie in die Action einzubinden. Kaum hatte Michelle zugesagt, war es im Übrigen viel leichter, französische Stars mit internationalem Ruf durchzusetzen. Gérard Depardieu in der Rolle des Gorsky war eine Vorstellung, die alle amüsierte. Und ich wollte unbedingt mal mit ihm arbeiten. Für die Rolle des ersten Bösen im Film brauchte es unbedingt eine Ikone. Depardieu hat ihn absolut ungebremst gespielt. Danach musste ich an Lambert Wilson denken, den Bösewicht aus „Matrix“. Ehe ich ihn darin sah, erschien er mir immer wie der Playboy des französischen Kinos, und ich hätte ihm niemals diese Rolle angeboten. Als ich erfuhr, dass er mit Marc Caro den Science-Fiction-Film „Dante 01“ gedreht hatte, wusste ich, dass er mein Mann war. Wir haben uns intensiv mit seiner Figur beschäftigt, die wie ein Superheld der 80er Jahre wirken sollte, irgendwie überlebensgroß, aber nicht lächerlich. Die Figur könnte dem Science-Fiction-Comic-Magazin „Métal Hurlant“ entsprungen sein. Im Übrigen ist dieses Magazin aus den 80er Jahren eine der Referenzen des Films: „Babylon A.D.“ ist für mich eine Art Konzentrat von „Métal Hurlant“.

Die Besetzungsliste wird von Charlotte Rampling vervollständigt.

Ich brauchte eine charismatische Böse, die Symbolcharakter besitzt, eine Frau, die bei allen Männern und Frauen, die ihren Weg gekreuzt haben, Rachegefühle und Hass auslöst. Ich brauchte eine Frau mit diesem ganz gewissen Blick, eine Frau, von der man nicht weiß, ob man ihr seine Kinder anvertrauen würde, und von der man annehmen darf, dass sie sich immer noch wie in „Der Nachtportier“ kleidet. Ist es also ein Wunder, dass ich keine andere als Charlotte Rampling für diese Rolle wollte?

Erzählen Sie uns von den Dreharbeiten.

Es waren anstrengende Dreharbeiten, die von Dezember 2006 bis April 2007 dauerten. Und ja, es gab am Set eine Menge Probleme. Einen solchen Film ohne Zwischenfälle zu drehen, ist schier unmöglich. Um „Babylon A.D.“ ohne Blut, Schweiß und Tränen hinter uns zu bringen, hätten wir ein Budget von 150 Millionen Euro gebraucht. Ohne dieses Geld hieß es: Kampf. Und wir haben gekämpft! Ich würde es sogar als Guerilla-Filmemachen bezeichnen. Es war wirklich nicht einfach. Andererseits habe ich noch nie einen einfachen Film gemacht (lacht). Da war zum Beispiel der Schnee, der nicht zu dem Zeitpunkt fallen wollte, als wir ihn brauchten – da hatten wir wirklich ein gewaltiges Problem! Deshalb entstanden auch all diese Gerüchte, die sich um die Dreharbeiten rankten, und die bis nach Frankreich drangen.

Wie war die Zusammenarbeit mit Vin Diesel?

Wir mussten uns zusammenraufen, mussten uns daran gewöhnen, dass wir unterschiedlich arbeiten und unterschiedlich an die Geschichte und die Figur herangehen. Aber das ist ein Problem, das sich in der Zusammenarbeit mit den meisten Schauspielern ergibt. Ganz gleich, ob man sich vor Drehbeginn jede Menge Zeit genommen hat – ist man erst einmal am Set und schuftet 15, 16 Stunden täglich, sieht alles plötzlich ganz anders aus. Es kann einem passieren, dass man mit bestimmten Leuten anfängt zu arbeiten, und plötzlich, nach ein paar Wochen, sagt man sich: „Scheiße, das funktioniert nicht!“ Dann muss man Ersatz finden. Aber Schauspieler kannst du nicht so einfach feuern. Was man am Set für sie empfindet, ist häufig eine Art Hassliebe. Ich mochte an ihm, dass er sehr viel vor der Kamera gegeben hat und finde, dass er in diesem Film seine bislang beste Schauspielerleistung zeigt. Andererseits ist Vin ein Hollywoodstar und daran gewöhnt, wie ein Hollywoodstar behandelt zu werden. Ich hingegen behandle alle Leute gleich, nämlich wie menschliche Wesen.

In „Babylon A.D.“ lassen sich einige der Anliegen entdecken, die Sie als Bürger und Künstler beschäftigen. Würden Sie sich als sozial engagierten Filmemacher bezeichnen?

Was ich auch mache, es hat immer einen politischen Hintergrund. Für mich ist das die Basis eines jeden guten Films. Je bedeutsamer das Thema, desto stärker der Film. Ich möchte das Publikum mit starken Geschichten bewegen.

Der Film ist Ihren beiden Töchtern gewidmet ...

Ich habe vor sechs Jahren mit der Arbeit an dem Film begonnen. Meine ältere Tochter ist sechs Jahre alt. Und meine zweite Tochter ist vor kurzem zur Welt gekommen ist. Meine Frau war während der Dreharbeiten schwanger, es ist also ein Film, der um die Kinder herum gemacht wurde, und es geht darin auch um Erziehung. Wie sagt Toorop am Ende des Films: „Lasst uns die Welt retten, ein Kind nach dem anderen.“

Fällt es Ihnen leicht, sich die Welt der Zukunft optisch vorzustellen?

Wir wollten ein plausibles Zukunftsszenario entwerfen, keine Science-Fiction machen. Drohnen und elektromagnetisches Papier, das Bilder senden kann, existieren bereits (auch wenn es sich noch um Prototypen handelt). Man muss sich immer wieder fragen, wie man die Zukunft darstellt, ohne übertrieben futuristisch zu werden – damit meine ich zum Beispiel fliegende Autos. Die Frage lautet doch viel eher, wie ein Elektro-Smart in zehn Jahren aussehen könnte.

Hätte sich der junge Kurzfilmregisseur, der Sie einmal waren, träumen lassen, dass er eines Tages einen Film wie „Babylon A.D.“ inszenieren würde?

Nein, bestimmt nicht. Mein ganzer Ehrgeiz bestand darin, irgendwann überhaupt einen Langfilm drehen zu können. Und wenn du das gepackt hast, besteht dein Problem darin, den nächsten abendfüllenden Spielfilm auf die Beine zu stellen. Aber ich bin zufrieden. Was ich vor ungefähr zehn Jahre in die Wege geleitet habe, hat sich realisiert. Bildlich gesprochen, arbeite ich jenseits aller Grenzen, und deshalb kann ich die unterschiedlichsten Themen aufgreifen, bin ich irgendwie freier. Wenn ich ausschließlich innerhalb des französischen Kinos arbeiten müsste, würde ich ersticken. Aber eigentlich bin ich nur froh, überhaupt zu arbeiten.

Sind Sie zufrieden mit „Babylon A.D.“?

Doch, das bin ich. Wie ich schon sagte, es handelt sich um einen Guerilla-Film. Wir mussten kämpfen. Die Energie, die wir in die Dreharbeiten investierten, habe ich im Film wiederentdeckt. Demnächst werde ich ihn Maurice Dantec zeigen. Ich bin gespannt, wie er reagieren wird - obwohl ich ja weiß, dass er das Drehbuch mochte. Genauso gespannt bin ich auf die Reaktion der Fans des Romans. Was sie begreifen müssen, ist, dass es sich nicht um eine buchstabengetreue Verfilmung handelt, sondern dass wir uns viele Freiheiten erlaubt haben. Ich könnte mir vorstellen, dass der Film viele Zuschauer zur Romanvorlage greifen lässt. So können sie die ursprüngliche Version entdecken, Dantecs unverfälschte Worte. „Babylon A.D.“ ist meine ganz persönliche Lesart seines Buchs. Nun existieren also zwei Versionen, die beide vom selben Geist regiert werden.

INTERVIEW ILAN GOLDMAN

Wann haben Sie zum ersten Mal mit Mathieu Kassovitz zusammengearbeitet?

Das war bei „Die purpurnen Flüsse“. Der Film war für uns alle ein echter Meilenstein, denn wir hatten damit den ersten französischen Thriller gedreht. Ich erinnere mich an die ersten Gespräche mit Mathieu. Wir hatten überlegt, den Film in den USA und auf Englisch zu drehen. Doch wir spürten instinktiv, dass es eine größere Leistung wäre, den Film auf Französisch zu drehen, weil wir dem französischen Kino damit einen Quantensprung ermöglichen würden: vom Kriminalfilm hin zum Thriller. In „Die purpurnen Flüsse“ waren alle Zutaten für eine künstlerische Revolution vereint. Dieser Film hat unsere Zusammenarbeit intensiviert. Denn wir hatten weltweit großen Erfolg mit dem Film. Damals fiel dem Chef von Twentieth Century Fox unsere Arbeit zum ersten Mal auf. Der Film hat nicht mal 15 Millionen Euro gekostet. Wäre er in den USA produziert worden, hätte er die dreifache Summe verschlungen.

Wie kam es zu Ihrer erneuten Zusammenarbeit bei „Babylon A.D.“?

Mathieus Begeisterung für das Buch von Dantec ist ja nicht neu. Ich wusste, dass er die Absicht hatte, den Roman zu verfilmen. Mathieu bat mich, den Film zu produzieren und ihm zu helfen, dafür eine Produktionsfirma zu gründen. Wir beschlossen, den Film unter dem Dach eines Unternehmens zu finanzieren, dessen Präsident ich bin und das zur Hälfte MNP und zur anderen Hälfte Légende gehört. Zusammen mit meiner Mannschaft habe ich alles in die Wege geleitet, damit „Babylon A.D.“ gedreht werden konnte – immerhin ein internationaler Film mit einem Budget von mehr als 60 Millionen Euro. Unterstützt wurden wir von Studio Canal und den Sendern Canal+ und M6, hinzu kam ein Abkommen, das unser britischer Co-Produzent mit der Fox erzielte, die den Film außerhalb von Europa verleiht. Wir gehören zu den wenigen französischen Produktionsfirmen, die eine solche Finanzierung auf die Beine stellen können – das war auch schon bei „1492“ der Fall. Einen engagierten Filmemacher wie Mathieu Kassovitz bei der Verwirklichung seines Projekts zu begleiten und zu unterstützen, war eine großartige Erfahrung.

Was hat Sie an „Babylon A.D.“ begeistert?

Da gab es eine Reihe von Themen, die mich faszinierten. Aber in erster Linie war es das Thema Glauben. Viele Menschen haben das tiefe Bedürfnis, an etwas zu glauben. Dieser Umstand veranlasst manche, auf das Seelenheil ihrer Nächsten einzuwirken, andere wiederum missbrauchen die Religion, um auf ihrem Rücken Geschäfte zu machen. Ich fand es spannend, einen Film zu produzieren, der dieses Phänomen anprangert.

Hat Sie die Wahl von Vin Diesel für die Hauptrolle überrascht?

Ja, aber sie hat sich als gute Wahl herausgestellt. Vin Diesel ist mir wirklich nicht als erster für diese Rolle in den Sinn gekommen. Aber in dem Moment, wo ein Regisseur sich von einem Schauspieler inspirieren lässt, steht man als Produzent immer an seiner Seite, um seine Entscheidungen zu verteidigen. Vin Diesel stellte sich als gute Wahl heraus, weil er sich für das Autorenkino öffnen wollte. Das hat es ihm ermöglicht, als Schauspieler neue Seiten zu zeigen. Die Figur, die er spielt, ist anfangs in sich gekehrt, sehr widerborstig, aber ganz allmählich wird dieser Mann weicher und öffnet sich ...

Wie haben Sie die schwierigen Dreharbeiten erlebt?

Das Glück war tatsächlich nicht auf unserer Seite. Wir haben den wärmsten Winter seit zweihundert Jahren in Prag erlebt, deshalb gab es auch keinen Schnee. Und ja, es stimmt, wir hatten Verständnis- und Harmonie-Probleme.

Mathieu Kassovitz, Olivier Dahan („La vie en rose“), Jan Kounen („39,90“) – was gefällt Ihnen an dieser Generation von Filmemachern?

Unsere Marschrichtung ist eigentlich ganz einfach: Wir wollen Autorenfilme fürs große Publikum drehen. Die genannten Regisseure haben etwas zu sagen, richten sich aber an das größtmögliche Publikum. Bestes Beispiel dafür ist „La vie en rose“, mit dem Olivier Dahan ein sehr intimes, persönliches und einzigartiges Porträt einer Künstlerin geschaffen hat. Meine Produktionsfirma Légende ist ein Sammelbecken für Autorenfilmer, die wissen, dass wir ihre Filme nicht nur finanzieren können, sondern dass wir uns auch für den Inhalt dieser Filme interessieren. Wenn Autorenfilmer mit einer Idee zu uns kommen, gehen sie mit einem Filmprojekt wieder nach Hause – und wir unterstützen sie dabei bis zur Endproduktion.

Wie beurteilen Sie den fertigen Film „Babylon A.D.“?

Es handelt sich um einen Film, dem es gelingt, sich mit wichtigen Themen zu beschäftigen und dennoch äußerst effektiv zu unterhalten. Ich hoffe, dass er ein großes Publikum findet.

Filmographie (Auswahl)

1992 1492 - Die Eroberung des Paradieses (1492)

Regie: Ridley Scott

2000 Vatel

Regie: Roland Joffé

2000 Die purpurnen Flüsse (Les rivières pourpres)

Regie: Mathieu Kassovitz

2004 Die purpurnen Flüsse 2 - Die Engel der Apokalypse

(Les rivières pourpres II - Les anges de l'apocalypse)

Regie: Olivier Dahan

2007 La vie en rose (La Môme)

Regie: Olivier Dahan

2007 39,90 (99 francs)

Regie: Jan Kounen

2008 Babylon A.D.

Regie: Mathieu Kassovitz

VOR DER KAMERA

Vin Diesel (Toorop)

Als er am 18. Juli 1967 in New York als zweieiiger Zwilling zur Welt kommt, tauft ihn seine Mutter auf den Namen Mark Vincent (sein Bruder bekommt den Vornamen Paul und arbeitet heute als Cutter). Aufgewachsen in Greenwich Village, spielt Diesel mit sieben Jahren zum ersten Mal auf einer Theaterbühne, später auch mit der Truppe seines Stiefvaters. Während eines Englisch-Studiums am Hunter College an der Upper East Side von Manhattan, jobbt Diesel nebenher als Türsteher und Rausschmeißer in angesagten New Yorker Nachtclubs. Nach drei Jahren bricht er sein Studium ab und geht nach Hollywood, wo ihm 1994 sein Kurzfilm „Multi-Facial“ (Buch, Regie, Hauptrolle: Vin Diesel) erste Türen öffnet. Kein Geringerer als Steven Spielberg wird durch Diesels ersten abendfüllenden Spielfilm „Strays“ (1997), den er erneut schreibt, inszeniert und mit sich selbst in der Hauptrolle besetzt, auf das Multitalent aufmerksam und engagiert Diesel für sein preisgekröntes Kriegsepos „Der Soldat James Ryan“. Es folgen Hauptrollen in Actionfilmen wie „Pitch Black – Planet der Finsternis“, „The Fast and the Furious“ und „xXx – Triple X“, die ihn als Muskelhelden in der Nachfolge von Arnold Schwarzenegger etablieren und rasch zu einem der höchstbezahlten Schauspieler Hollywoods machen. Um nicht unwiderruflich in der Schublade „cooler Held“ zu landen, erweitert Diesel sein Repertoire mit der Komödie „Der Babynator“ (2005) und beweist seine Wandlungsfähigkeit als Mafia-Boss in Sidney Lumets „Find Me Guilty – Der Mafiaprozess“ (2006), eine Rolle, für die er 35 Pfund zunimmt. Vin Diesels erste Tochter (mit Freundin Paloma Jimenez) kommt am 2. April 2008 zur Welt.

Filmographie (Auswahl)

1998 Der Soldat James Ryan (Saving Private Ryan)

Regie: Steven Spielberg

2000 Risiko – Der schnellste Weg zum Reichtum (Boiler Room)

Regie: Ben Younger

2000 Pitch Black – Planet der Finsternis (Pitch Black)

Regie: David Twohy

2001 The Fast and the Furious

Regie: Rob Cohen

2001 Knockaround Guys

Regie: Brian Koppelman, David Levien

2002 xXx – Triple X (xXx)

Regie: Rob Cohen

2003 Extreme Rage (A Man Apart)

Regie: F. Gary Gray

2004 Riddick: Chroniken eines Kriegers (The Chronicles of Riddick)

Regie: David Twohy

2005 Der Babynator (The Pacifier)

Regie: Adam Shankman

2006 Find Me Guilty – Der Mafiaprozess (Find Me Guilty)

Regie: Sidney Lumet

2008 Babylon A.D.

Regie: Mathieu Kassovitz


Mélanie Thierry (Aurora)

Geboren am 17. Juli 1981 in Saint Germain en Laye bei Paris, macht Mélanie Thierry zunächst als Model Karriere. Obwohl nur 1,60 Meter groß, ist sie schon bald auf den Titelblättern bekannter Frauenmagazine wie Elle und Vogue zu sehen. Mit 18 Jahren gibt sie 1999 in Giuseppe Tornatores „Die Legende vom Ozeanpianisten“ als „das Mädchen“ ihr Kinodebüt. Ihren Durchbruch feiert sie im selben Jahr in Patrick Timsits „Quasimodo d'el Paris“ als Esmeralda. Es folgen Aufgaben beim Film und im Fernsehen, aber auch am Theater beweist sie ihr Talent, so in dem Stück „Le vieux juif blonde“ in einer Doppelrolle. Als Freundin des französischen Erfolgssängers Raphaël ist sie in dessen Hit-Clip „Caravane“ zu sehen (ihr gemeinsamer Sohn Roman kommt am 25. Mai 2008 zur Welt), Ende 2007 spielt sie neben Albert Dupontel in dem Thriller „Chrysalis“.

Filmographie (Auswahl)

1999 Die Legende vom Ozeanpianisten (La leggenda del pianista sull'oceano)

Regie: Giuseppe Tornatore

2001 Wochenende! (15 août)

Regie: Patrick Allesandrin

2008 Babylon A.D.

Regie: Mathieu Kassovitz

Michelle Yeoh (Schwester Rebecca)

Mit richtigem Namen Yeoh Chou-Kheng, kommt Michelle Yeoh als Tochter eines chinesisch-stämmigen Anwalts am 6. August 1962 in Ipoh, Malaysia, zur Welt. Bereits mit vier Jahren erhält sie Ballettunterricht, mit 15 wird sie nach England aufs Internat geschickt. Ihr Traum von einer Ballett-Karriere, den sie an der London Royal Academy of Dance verfolgt, platzt in einer Übungsstunde nach einem schweren Sturz, bei dem sie sich an der Wirbelsäule verletzt. Ihrer Wahl zur Miss Malaysia im Jahr 1983, zu der ihre Mutter sie ohne ihr Wissen angemeldet hat, folgt ein Werbespot, den sie an der Seite von Hongkong-Superstar Jackie Chan dreht. Daraus entwickelt sich eine fruchtbare Zusammenarbeit fürs Kino: Michelle Yeoh lernt Kantonesisch, trainiert intensiv Kung-Fu und feiert erste Filmerfolge. Die 1988 geschlossene Ehe mit dem Produzenten und Multimillionär Dickson Poon, auf dessen Drängen hin sie die Schauspielerei aufgibt, hält nur vier Jahre, danach feiert Michelle Yeoh 1992 ein vielbeachtetes Comeback in Jackie Chans „Police Story III“. International bekannt wird sie als kampferprobter chinesischer Oberst im James-Bond-Film „Der Morgen stirbt nie“ (1997), in dem sie die Rolle des Bond-Girls neu definiert. Zu ihren bekanntesten Filmen zählen „Tiger & Dragon“ (2000) von Ang Lee, sowie Rob Marshalls Bestseller-Verfilmung „Die Geisha“ (2005) und „Sunshine“ (2007) von Danny Boyle. Michelle Yeoh ist mit dem ehemaligen Ferrari-Geschäftsführer Jean Todt liiert.

Filmographie (Auswahl)

1985 Powerman 2 (Twinkle, Twinkle Lucky Stars)

Regie: Sammo Hung

1992 Police Story 3 – Supercop (Police Story 3 – Super Cop)

Regie: Stanley Tong

1997 Der Morgen stirbt nie(Tomorrow Never Dies)

Regie: Roger Spottiswoode

2000 Tiger and Dragon

Regie: Ang Lee

2005 Die Geisha (Memoirs of a Geisha)

Regie: Rob Marshall

2007 Sunshine

Regie: Danny Boyle

2008 Babylon A.D.

Regie: Mathieu Kassovitz

Charlotte Rampling (Hohepriesterin)

Am 5. Februar 1946 in Sturmer, Großbritannien, geboren, lebt Charlotte Rampling bereits mit neun Jahren in Frankreich, als ihr Vater, ein Berufs-Offizier, nach Fontainebleau versetzt wird, wo die kleine Charlotte auf einer Nonnen-Schule Französisch lernt. Zurück in Großbritannien, arbeitet sie eine Weile als Fotomodell und debütiert, an der Seite von Jane Birkin und Jacqueline Bisset, in Richard Lesters kultiger Swingin'-London-Sexkomödie „Der gewisse Kniff“ (1965). Noch während sie an der Royal Court School Schauspielunterricht nimmt, dreht sie bereits einige harmlose, aber erfolgreiche Komödien. Nach dem traumatischen Selbstmord ihrer Schwester Sarah beschließt sie 1966, Großbritannien zu verlassen und lässt sich in Italien nieder, wo sie schon bald die Aufmerksamkeit von Regielegende Luchino Visconti erregt. Er engagiert sie für sein Polit-Epos „Die Verdammten“, doch Weltberühmtheit erlangt sie erst als KZ-Überlebende in Liliana Cavanis provokantem Sexdrama „Der Nachtportier“ (1974) an der Seite von Dirk Bogarde. Obwohl seit Mitte der 70er Jahre in Frankreich ansässig, verläuft ihre weitere Karriere bemerkenswert international: Charlotte Rampling dreht mit so unterschiedlichen und renommierten Regisseuren wie Woody Allen, Claude Lelouch, Nagisa Oshima, Sidney Lumet, Alan Parker, Yves Boisset, François Ozon und Tony Scott. Mehrfach für einen César nominiert, erhält sie den Europäischen Filmpreis für ihre Rolle als Krimi-Schriftstellerin in Ozons „Swimming Pool“ (2003). Charlotte Rampling ist die Mutter zweier Söhne, des britischen TV-Regisseurs Barnaby Southcombe, sowie des Bühnen-Magiers David Jarre aus ihrer 20-jährigen Ehe mit Pop-Legende Jean-Michel Jarre.

Filmographie (Auswahl)

1966 Georgy Girl

Regie: Silvio Narrizano

1969 Die Verdammten (La caduta degli dei)

Regie: Luchino Visconti

1974 Zardoz

Regie: John Boorman

1974 Der Nachtportier (The Night Porter)

Regie: Liliana Cavani

1975 Fahr zur Hölle, Liebling (Farewell My Lovely)

Regie: Dick Richards

1980 Stardust Memories

Regie: Woody Allen

1982 The Verdict – Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit (The Verdict)

Regie: Sidney Lumet

1985 Mörderischer Engel (On ne meurt que deux fois)

Regie: Jacques Deray

1987 Angel Heart

Regie: Alan Parker

1992 Die verlassene Frau (La femme abandonnée)

Regie: Edouard Molinaro

1997 Wings of the Dove – Die Flügel der Taube (The Wings of the Dove)

Regie: Iain Softley

2000 Unter dem Sand (Sous le sable)

Regie: François Ozon

2001 Spy Game – Der finale Countdown (Spy Game)

Regie: Tony Scott

2003 Swimming Pool

Regie: François Ozon

2005 In den Süden (Vers le Sud)

Regie: Laurent Cantet

2005 Lemming

Regie: Dominik Moll

2006 Basic Instinct – Neues Spiel für Catherine Tramell (Basic Instinct 2)

Regie: Michael Caton-Jones

2007 Angel – Ein Leben wie im Traum (Angel)

Regie: François Ozon

2008 Babylon A.D.

Regie: Mathieu Kassovitz


Gérard Depardieu (Gorsky)

Am 27. Dezember 1948 kommt Gérard Depardieu in Châteauroux zur Welt und wächst mit fünf Brüdern und Schwestern als Sohn eines Blecharbeiters auf. Nach einer schwierigen Jugend, in der er beinahe auf die schiefe Bahn geraten wäre, entdeckt Depardieu, der eine Druckerlehre abbricht, während einer Paris-Reise seine Leidenschaft fürs Theater. Er nimmt Schauspielunterricht unter dem renommierten Lehrer Jean-Laurent Cochet und wird 1970 erstmals für einen Spielfilm engagiert, Michel Audiards „Le cri du cormoran“. 1974 macht ihn seine Rolle in Bertrand Bliers erotischem Road-Movie „Die Ausgebufften“ über Nacht zu Frankreichs neuem Superstar. Doch erst seine Leistung ein Jahr später als Mediziner in dem Thriller „Sept morts sur ordonnance“ überrascht er viele mit seiner Bandbreite. Gab er bislang den Rüpel vom Dienst, unterstreicht er mit diesem Film, dass er alles spielen kann. Und beweist es in den folgenden Jahrzehnten, indem er mühelos von Bernardo Bertolucci („1900“) über Marguerite Duras („Le camion“) zu Claude Zidi („Inspektor Loulou“) wechselt, in populären Komödien ebenso zu Hause ist wie im intellektuellen Autorenkino, in Thrillern ebenso wie in Liebesfilmen von François Truffaut („Die Frau nebenan“). Schon bald ist er aus dem französischen Kino nicht mehr wegzudenken, wird zu Lebzeiten zur Schauspiel-Legende und in einem Atemzug mit Größen wie Jean Gabin, Lino Ventura, Jean-Claude Belmondo und Alain Delon genannt. Als Preisträger von u.a. zwei Césars (für „Die letzte Metro“ und „Cyrano von Bergerac“) und einem Golden Globe für „Green Card“, als Weingut- und Restaurantbesitzer, Vater von drei Kindern (darunter Schauspieler Guillaume Depardieu) und Großvater und nach mehr als 170 Filmen, gibt Depardieu 2005 bekannt, dass er Abschied nehmen will von der Schauspielerei. Eine Ankündigung, die er letztlich nicht in die Tat umsetzt. Im Gegenteil: Es gelingt ihm, auch noch im vierten Jahrzehnt seiner Karriere, Kritiker und Publikum weiter zu begeistern und zu überraschen. So mit seiner Rolle als abgehalfterter Provinz-Sänger in „Chanson d'amour“ oder als Piaf-Entdecker im Welterfolg „La vie en rose“. Nach seinen gescheiterten Ehen mit Elisabeth Depardieu und Carole Bouquet lebt Gérard Depardieu seit 2005 mit der 29 Jahre jüngeren Clémentine Igou zusammen.

 

Filmographie (Auswahl)

1974 Die Ausgebufften (Les valseuses)

Regie: Bertrand Blier

1976 Barocco

Regie: André Téchiné

1976 1900 (Novecento)

Regie: Bernardo Bertolucci

1978 Die linkshändige Frau

Regie: Peter Handke

1978 Frau zu verschenken (Préparez vos mouchoirs)

Regie: Bertrand Blier

1980 Die letzte Metro (Le dernier métro)

Regie: François Truffaut

1981 Der Hornochse und sein Zugpferd (La chèvre)

Regie: Claude Zidi

1983 Die Wahl der Waffen (Le choix des armes)

Regie: Alain Corneau

1983 Danton

Regie: Andrzej Wajda

1986 Abendanzug (Tenue de soirée)

Regie: Bertrand Blier

1988 Camille Claudel

Regie: Bruno Nuytten

1989 Zu schön für dich (Trop belle pour toi)

Regie: Bertrand Blier

1990 Cyrano von Bergerac (Cyrano de Bergerac)

Regie: Jean-Paul Rappeneau

1990 Green Card – Schein-Ehe mit Hindernissen (Green Card)

Regie: Peter Weir

1991 Mein Vater der Held (Mon père ce héros)

Regie: Gérard Lauzier

1992 1492 – Die Eroberung des Paradieses (1492)

Regie: Ridley Scott

1995 Elisa

Regie: Jean Becker

1996 Ein Licht in meinem Herzen (Unhook the Stars)

Regie: Nick Cassavetes

1999 Asterix und Obelix gegen Cäsar (Astérix et Obélix contre César)

Regie: Claude Zidi

2001 Ein Mann sieht rosa (Le placard)

Regie: Francis Veber

2002 City of Ghosts

Regie: Matt Dillon

2004 36 tödliche Rivalen (36, quai des Orfèvres)

Regie: Olivier Marchal

2006 Noch einmal Ferien (Last Holiday)

Regie: Wayne Wang

2006 Chanson d'Amour (Quand j'étais chanteur)

Regie: Xavier Giannolis

2007 La vie en rose (La môme)

Regie: Olivier Dahan

2006 Asterix bei den Olympischen Spielen (Astérix aux Jeux Olympiques)

Regie: Thomas Langmann, Frédéric Forestier

2006 Babylon A.D.

Regie: Mathieu Kassovitz


HINTER DER KAMERA

Mathieu Kassovitz (Regie & Drehbuch)

Am 3. April 1967 kommt Mathieu Kassovitz als Sohn des Exil-Ungarn und Filmemachers Peter Kassovitz („Jakob der Lügner“) und der Autorin/Cutterin Chantal Rémy in Paris zur Welt. Hätten seine Eltern eine Bäckerei besessen, sagt er später, wäre er vermutlich Bäcker geworden. So aber gibt er sein Debüt als Schauspieler 1978 in einem Film seines Vaters, „Au bout du bout du banc“. Im gleichen Jahr sieht man ihn in einer Nebenrolle an der Seite von Isabelle Adjani in der Liebeskomödie „Heirate mich nicht, Chérie“. 1990 dreht er mit „Fierrot le pou“ seinen ersten Kurzfilm. Es folgen zwei weitere Kurzfilme und schließlich sein erster abendfüllender Spielfilm, „Lola liebt's schwarzweiß“ (1993), in dem er auch eine der Hauptrollen spielt. In den folgenden Jahren tritt er immer wieder als Schauspieler auf (wird 1995 für „Wenn Männer fallen" sogar mit einem César als bester Nachwuchs-Darsteller ausgezeichnet), doch nationale und internationale Berühmtheit erhält er auf einen Schlag mit seinem explosiven, Aufsehen erregenden, zwiespältig aufgenommenen Vorstadt-Thriller „Hass“ (1985), der beim Filmfestival in Cannes den Regiepreis erhält und mit drei Césars, darunter als Bester Film des Jahres, ausgezeichnet wird. Bei seinem US-Start erhält der Film durch Jodie Foster prominente Unterstützung. Kassovitz' nächste Regiearbeit, „Assassin(s)“ über zwei Profikiller, läuft ebenfalls in Cannes, kommt aber wider Erwarten weder bei der Kritik noch beim Publikum an. Mit einem Doppelschlag – als Regisseur von „Die purpurnen Flüsse“ und als Partner von Audrey Tautou im Welterfolg „Die fabelhafte Welt der Amélie“ – meldet er sich 2000 eindrucksvoll zurück. 2003 wird er von US-Produzent Joel Silver („Matrix“) kontaktiert und dreht 2003 seinen ersten Film auf amerikanischem Boden, den Horror-Thriller „Gothika“ mit Halle Berry und Penélope Cruz. Mathieu Kassovitz, das Werbe-Gesicht des Parfums „Miracle“ von Lancôme, ist verheiratet, hat zwei Töchter und lebt in Paris.

Filmographie (Auswahl)

1981 Heirate mich nicht, Chérie (L'année prochaine si tout va bien)

Regie: Jean-Loup Hubert

1993 Lola liebt's schwarzweiß (Métisse)

Regie: Mathieu Kassovitz

1994 Wenn Männer fallen (Regarde les hommes tomber)

Regie: Jacques Audiard

1995 Die Stadt der verlorenen Kinder (La cité des enfants perdus)

Regie: Marc Caro, Jean-Pierre Jeunet

1995 Hass (La haine)

Regie: Mathieu Kassovitz

1996 Mein Mann - Für deine Liebe mach ich alles (Mon homme)

Regie: Bertrand Blier

1996 Das Leben: Eine Lüge (Un héros très discret)

Regie: Jacques Audiard

1997 Das fünfte Element (Le cinquième élément)

Regie: Luc Besson

1999 Jakob der Lügner (Jakob the Liar)

Regie: Peter Kassovitz

2001 Die fabelhafte Welt der Amélie (Le fabuleux destin d'Amélie Poulain)

Regie: Jean-Pierre Jeunet

2001 Birthday Girl - Braut auf Bestellung (Birthday Girl)

Regie: Jez Butterworth

2002 Asterix & Obelix: Mission Kleopatra (Astérix & Obélix: Mission Cléopatre)

Regie: Alain Chabat

2002 Der Stellvertreter (Amen)

Regie: Costa-Gavras

2003 Gothika (Gothika, nur Regie)

2005 München (Munich)

Regie: Steven Spielberg

2008 Babylon A.D. (Babylon A.D., nur Regie)




Texte und Bilder Concorde Filmverleih Bildbearbeitung TVS Media

 

13.08.2009, 15:59 von admin | 188639 Aufrufe

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ja... auch kuss für dich !!! ♥♥ ...ich freu mich schon <3<3
Maureen 14.07.2010, 10:48
nicht mehr lange dann kommt meine ChaosQueen zu mir kuss!

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